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Welt-Sepsis-Tag

Erkennen, handeln, weiterbehandeln
12.09.2026

Welt-Sepsis-Tag

Wenn aus einer Infektion ein Notfall wird

Eine Infektion, eine fehlgeleitete Reaktion des Körpers – und plötzlich zählt Zeit.

Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag. 2026 steht er international unter dem Motto „Invest in Sepsis – Save Lives“. Das Ziel: Sepsis früher erkennen, Infektionen besser verhindern und Versorgungsstrukturen schaffen, die Patienten vom akuten Notfall bis zur weiteren Behandlung sicher begleiten. 

Sepsis kann grundsätzlich jeden Menschen treffen. Sie beginnt mit einer Infektion – etwa der Lunge, der Harnwege, der Haut oder eines anderen Organs. Gefährlich wird es, wenn die Reaktion des Körpers auf diese Infektion nicht mehr ausreichend reguliert ist und dadurch die eigenen Organe geschädigt werden.

Dann handelt es sich nicht mehr lediglich um eine Infektion.

Sepsis:
ein medizinischer Notfall

Diese Seite erklärt, was dabei im Körper geschieht, welche Warnzeichen ernst genommen werden sollten und warum die Versorgung nach einer schweren Infektion nicht zwangsläufig mit dem Krankenhausaufenthalt enden muss.

Was es wirklich ist

Mehr als eine Blutvergiftung

Der umgangssprachliche Begriff kann in die falsche Richtung führen.

Nach der aktuellen deutschen S3-Leitlinie ist Sepsis eine akut lebensbedrohliche Organdysfunktion infolge einer inadäquaten Reaktion des Körpers auf eine Infektion. Entscheidend ist also nicht, ob sich Bakterien tatsächlich im Blut befinden, sondern dass eine Infektion beginnt, lebenswichtige Organfunktionen zu beeinträchtigen.

Ausgangspunkt können ganz unterschiedliche Infektionen unterschiedlicher Körperteile und – funktionen sein.

Lunge

Lunge

Nieren und Blase

Harnwege

Haut und Haarfollikel

Haut und Weichteile

Fluegelkanuele

Zugänge und Fremdkörper

Venen & Arterien

Blut­gefäße

Natürlich führt nicht jede Infektion zur Sepsis. Entscheidend ist jedoch, eine Verschlechterung rechtzeitig wahrzunehmen.

Warnzeichen

Wenn aus „krank“ plötzlich „schwer krank“ wird

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Ein einzelnes Symptom beweist noch keine Sepsis. Umgekehrt müssen auch nicht alle typischen Symptome gleichzeitig auftreten. Besonders aufmerksam sollte man werden, wenn sich ein Mensch mit einer bekannten oder vermuteten Infektion ungewöhnlich schwer krank fühlt oder sich sein Zustand rasch verschlechtert.

WarnsymbolWeißes Warnsymbol mit Ausrufezeichen auf transparentem Hintergrund.

Mögliche Warn­zeichen

Neue Verwirrtheit

Ungewöhnliche Orientierungslosigkeit, Benommenheit oder verändertes Verhalten

Auffällige Atmung

Ausgeprägte Atemnot oder deutlich beschleunigte Atmung

Starke Allgemeinsymptome

Extremes Krankheitsgefühl, schwere Schwäche, Schüttelfrost oder starke Muskelschmerzen

Auffällige Haut

Blasse, fleckige, marmorierte oder ungewöhnlich verfärbte Haut.

Sehr wenig Urin

deutlich reduzierte Urinausscheidung kann auf eine beeinträchtigte Organfunktion hinweisen

Kreislaufprobleme

Schwäche, Kollapsneigung oder andere Zeichen einer schweren Kreislaufbeeinträchtigung

Bei Verdacht auf eine Sepsis gilt: nicht abwarten.

Im Notfall: 112

Bei einer ausgeprägten Verschlechterung oder entsprechenden Warnzeichen sollte unverzüglich medizinische Hilfe gerufen werden.

verbreitet

Drei Miss­verständnisse

Die wertvolle Zeit kosten können

„Eine Sepsis erkennt man immer an hohem Fieber.“

Nein. Eine Sepsis kann mit Fieber einhergehen, muss es aber nicht. Auch normale oder erniedrigte Körpertemperaturen schließen einen schweren Verlauf nicht aus.

„Eine Blutvergiftung erkennt man am roten Strich am Arm.“

Nein. Ein roter Strich kann beispielsweise bei einer Entzündung von Lymphbahnen auftreten. Er ist weder Voraussetzung noch zuverlässiges Erkennungszeichen einer Sepsis.

„Wenn bereits ein Antibiotikum eingenommen wird, kann nichts mehr passieren.“

Auch unter einer begonnenen Therapie kann sich eine Infektion verschlechtern. Entscheidend sind unter anderem Erreger, Resistenzlage, Infektionsherd, Wirkstoff, Dosierung, Konzentration am Infektionsort und der klinische Zustand des Patienten.
Eine deutliche Verschlechterung gehört deshalb medizinisch abgeklärt – unabhängig davon, ob bereits ein Antibiotikum verordnet wurde

Die Akutphase

Warum schnelles Handeln entscheidend ist

Bei einer Sepsis reicht es nicht aus, lediglich ein Antibiotikum zu geben

Ärztliche Teams müssen parallel klären, wo sich der Infektionsherd befindet, welcher Erreger infrage kommt, ob Organe bereits beeinträchtigt sind und welche weiteren Maßnahmen notwendig werden.

Die aktuelle S3-Leitlinie empfiehlt bei Sepsis die intravenöse Gabe geeigneter Antiinfektiva so schnell wie möglich. Beim septischen Schock soll die Behandlung idealerweise innerhalb einer Stunde beginnen. Parallel werden, möglichst ohne die Therapie zu verzögern, Blutkulturen und weitere mikrobiologische Proben gewonnen. Je nach Situation können zudem Flüssigkeitstherapie, Kreislaufunterstützung und eine rasche Sanierung des Infektionsherdes erforderlich sein.

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Eine akute Sepsis oder ein septischer Schock gehören deshalb in die unmittelbare ärztliche beziehungsweise stationäre Notfallversorgung!

Nach der Stabilisierung

Stationär begonnen. Ambulant weitergeführt.

Wenn es dem Patienten wieder besser geht und die Therapie trotzdem weiter gehen muss

Eine schwere Infektion kann klinisch bereits deutlich gebessert sein, obwohl die antiinfektive Behandlung noch nicht abgeschlossen ist.

Manche Patienten benötigen über Tage oder Wochen weiterhin intravenöse Medikamente. Gleichzeitig kann ihr Zustand bereits so stabil sein, dass die medizinische Notwendigkeit für einen durchgehenden Krankenhausaufenthalt nicht mehr besteht.

Hier kann die ambulante parenterale Antiinfektivatherapie – kurz APAT – eine Versorgungsperspektive eröffnen. Die deutsche APAT-Leitlinie definiert sie als intravenöse – in seltenen Fällen intramuskuläre – Gabe von Antiinfektiva außerhalb des Krankenhauses, beispielsweise
• im häuslichen Umfeld,
• in einer Ambulanz,
• in einer Arztpraxis oder
• in einer stationären Pflegeeinrichtung.

Damit entsteht eine Brücke zwischen stationärer Akutmedizin und ambulanter Weiterbehandlung.

Was APAT bedeutet

Intravenös be­handeln, ohne stationär bleiben zu müssen

ambulant statt stationär

APAT bedeutet nicht, eine grundsätzlich mögliche Tablettentherapie durch eine Infusion zu ersetzen.
Im Gegenteil: Die Leitlinie stellt ausdrücklich klar, dass eine geeignete orale Behandlung gegenüber einer parenteralen Therapie bevorzugt werden soll. Erst wenn keine medizinisch gleichwertige orale Therapieoption besteht und weitere Voraussetzungen erfüllt sind, kommt eine APAT infrage.

Zu den Infektionen, bei denen APAT international und zunehmend auch in Deutschland eingesetzt wird, gehören beispielsweise:

• Knochen- und Gelenkinfektionen wie Osteomyelitis oder Spondylitis,
• bestimmte Blutstrominfektionen,
• infektiöse Endokarditiden,
• Haut- und Weichteilinfektionen,
• Fremdkörper-assoziierte Infektionen,
• tiefliegende Abszesse,
• ausgewählte Infektionen des zentralen Nervensystems sowie
• komplexe Infektionen mit schwierig behandelbaren oder resistenten Erregern.

Welche Behandlung ambulant fortgeführt werden kann, entscheidet jedoch nicht allein die Diagnose.

Passt oder passt nicht

Wer für eine APAT infrage kommt

Sieben Voraussetzungen für den Erfolg

Bei der Bestimmung, wem ein APAT helfen kann, werden vielschichtige Faktoren betrachtet.

Klinische Stabilität

Die Erkrankung muss eine ambulante Behandlung überhaupt zulassen.

Therapie­ansprechen

Der bisherige Verlauf und das Ansprechen auf die antiinfektive Therapie müssen berücksichtigt werden.

Geeignetes Anti­infektivum

Dosierung, Applikationsintervall, Verträglichkeit und pharmazeutische Stabilität müssen zum ambulanten Versorgungskonzept passen.

Geeigneter Gefäßzugang

Art und Dauer des Zugangs richten sich unter anderem nach Wirkstoff, Therapiedauer und individueller Situation.

Sichere Ver­sorgung zu Hause

Anwendung, Lagerung, Hygiene und gegebenenfalls Unterstützung durch Pflegekräfte oder Angehörige müssen gewährleistet sein.

Regelmäßige
Kontrolle

Therapieerfolg, Nebenwirkungen, Laborwerte und der Gefäßzugang müssen im Verlauf überwacht werden.

Feste Ansprechpartner

Für Probleme und Komplikationen muss ein definiertes Versorgungs- und Sicherheitsnetz bestehen.

Die aktuelle Leitlinie sieht deshalb ausdrücklich ein multiprofessionelles APAT-Team mit infektiologischer Leitung und enger Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Apothekern sowie möglichst APAT-erfahrenen Pflegefachkräften vor.

Die pharmazeutische Seite

Was zwischen Verordnung und Infusion passiert

Was einfach klingt
Eine parenterale Anti­infektiva­therapie klingt zunächst einfach

Wirkstoff, Infusion, Patient

In der Praxis steckt dahinter deutlich mehr.

Für den ambulanten Einsatz müssen viele Fragen geklärt werden. Zum Beispiel:

Ist der Wirkstoff ausreichend stabil?

Einige Antiinfektiva sind über längere Zeit stabil, andere verlieren bereits innerhalb weniger Stunden relevante Wirkstoffanteile.

Welche Konzentration ist möglich?

Die Konzentration kann die chemische Stabilität einer Zubereitung wesentlich beeinflussen.

Welches Lösungsmittel passt?

Natriumchlorid 0,9 %, Glucoselösungen oder andere Systeme sind nicht für jeden Wirkstoff gleichermaßen geeignet.

Welches Infusionssystem wird verwendet?

Infusionsbeutel, Elastomerpumpen und andere Applikationssysteme können unterschiedliche Anforderungen an Stabilität und Kompatibilität stellen.

Welche Temperaturen treten auf?

Eine Zubereitung kann zunächst gekühlt gelagert werden und später über viele Stunden körpernah getragen werden. Genau dieser Temperaturwechsel muss pharmazeutisch berücksichtigt werden.

Wie lange ist die Zubereitung verwendbar?

Herstellung, Transport, Kühllagerung und Applikationszeit müssen als zusammenhängender Prozess betrachtet werden.

Die APAT-Leitlinie nennt deshalb ausdrücklich Dosierungsintervall, Stabilitätsdaten, Infusionssystem, Lösungsmittel, Konzentration, gegebenenfalls Puffer, Temperatur, unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Interaktionen als pharmazeutisch relevante Kriterien.

Unsere Aufgabe

APAT braucht mehr als das richtige Antibiotikum

Das macht die Apotheke

Die Apotheke Helle Mitte verfügt über einen eigenen modernen Reinraumkomplex und stellt patientenindividuelle sterile Infusionszubereitungen her. Parenterale Antiinfektiva gehören bereits heute zu unserem spezialisierten pharmazeutischen Leistungsspektrum.

Im Rahmen einer APAT kann die Apotheke behandelnde Einrichtungen unter anderem mit diesen Leistungen unterstützen:

Pharmazeutische Prüfung

Prüfung der Verordnung hinsichtlich Dosierung, Konzentration, Kompatibilität, Stabilität und technischer Herstellbarkeit.

Patienten­individuelle Sterilherstellung

Aseptische Herstellung der verordneten parenteralen Zubereitungen in unserem Reinraumkomplex.

Auswahl des Versorgungs­konzeptes

Pharmazeutische Bewertung von Infusionssystem, Lösungsmittel, Konzentration, Applikationsdauer sowie Lagerungsbedingungen.

Stabilitäts­bewertung

Bewertung verfügbarer Stabilitätsdaten unter Berücksichtigung der konkreten Zubereitung und des eingesetzten Applikationssystems.

Kennzeichnung und Lagerung

Eindeutige Angaben zur Anwendung sowie zu gegebenenfalls notwendiger Kühlung, Lichtschutz und Aufbrauchfrist.

Koordinierte
Logistik

Zeitlich abgestimmte Herstellung und Belieferung von Patienten, Praxen und Versorgungsstrukturen.

Interdisziplinäre Abstimmung

Direkte pharmazeutische Rücksprache mit behandelnden Ärzten und beteiligten Versorgungspartnern bei Fragen zur Herstellbarkeit oder praktischen Umsetzung.

Damit verstehen wir die Apotheke nicht lediglich als Lieferanten eines Arzneimittels, sondern als pharmazeutischen Bestandteil der Versorgungskette.

Der Weg einer APAT

Von der Therapieentscheidung bis nach Hause

Wie alle Zahnräder ineinander greifen

1

Die medizinische Entscheidung

Indikation, Wirkstoff, Dosierung, Therapiedauer und Behandlungsplan werden ärztlich beziehungsweise infektiologisch festgelegt.

2

Die pharmazeutische Prüfung

Die Apotheke prüft die vorgesehene Zubereitung auf pharmazeutische Plausibilität und technische Umsetzbarkeit.

3

Die Ab­stimmung

Bei Fragen zu Stabilität, Konzentration, Infusionssystem oder Lagerung stimmen wir uns möglichst bereits vor Beginn der ambulanten Versorgung mit dem behandelnden Team ab.

4

Die Her­stellung

Die Zubereitungen werden patientenindividuell unter kontrollierten aseptischen Bedingungen hergestellt und eindeutig gekennzeichnet.

5

Die Ver­sorgung

Die benötigten Zubereitungen werden entsprechend des vereinbarten Versorgungskonzeptes bereitgestellt und transportiert.

6

Die Verlaufskontrolle

Die medizinische Kontrolle verbleibt beim behandelnden APAT-Team. Dabei wird regelmäßig geprüft, ob die Therapie weiterhin parenteral erfolgen muss oder eine Umstellung auf eine geeignete orale Behandlung möglich ist.

Zusammenarbeit im Team

Viele Hände, ein Behandlungsplan

Eine funktionierende APAT verbindet stationäre und ambulante Versorgung.

Klinik, Infektiologie, Hausärzte, spezialisierte Praxen, Pflegefachkräfte, Apotheke, Patienten und Angehörige müssen wissen, wer was wann übernimmt.
Genau an dieser Schnittstelle entscheidet sich, ob eine theoretisch geeignete ambulante Therapie auch praktisch sicher durchgeführt werden kann.
Die Apotheke Helle Mitte unterstützt bereits heute Kliniken, MVZ, Arztpraxen, Pflegedienste und Patienten mit patientenindividuellen sterilen Infusionszubereitungen und spezialisierten Compounding-Leistungen – regional wie auch überregional.

Für Kliniken, Praxen und Ko­operations­partner

APAT früh mitdenken

Am besten, solange die Therapie noch geplant wird

Sie behandeln einen Patienten, bei dem eine längerfristige intravenöse Antiinfektivatherapie erforderlich sein könnte? Sie wünschen sich dabei Unterstützung?

Sprechen Sie uns möglichst frühzeitig an.

Gemeinsam können wir unter anderem prüfen:

So kann aus einer medizinischen Therapieentscheidung ein praktisch funktionierendes Versorgungskonzept werden!

Mehr zu unserem APAT-Service
Für Patienten

Bei Sepsisverdacht nicht zur Apotheke, sondern gleich zum Rettungsdienst

Im Zweifel nicht zögern

Unsere pharmazeutische Kompetenz kann bei der Prävention von Arzneimittelproblemen und bei der späteren ambulanten Versorgung helfen. Eine vermutete akute Sepsis gehört jedoch nicht in die Apotheke und nicht in eine reguläre ambulante Beratung.

Bei einer Infektion in Verbindung mit einer raschen deutlichen Verschlechterung, starker Atemnot, neuer Verwirrtheit, Kreislaufproblemen oder einem außergewöhnlich schweren Krankheitsgefühl:

Disclaimer: Diese Seite informiert allgemein über Sepsis und die ambulante parenterale Antiinfektivatherapie. Sie ersetzt weder eine ärztliche Untersuchung noch eine individuelle Diagnose oder Therapieentscheidung. Eine akute Sepsis und ein septischer Schock sind medizinische Notfälle und nicht Gegenstand einer ambulanten APAT-Versorgung. Ob eine parenterale Antiinfektivatherapie nach medizinischer Stabilisierung ambulant fortgeführt werden kann, wird für jeden Patienten individuell durch das behandelnde medizinische beziehungsweise infektiologische Team entschieden. Die Apotheke unterstützt die pharmazeutische Prüfung, Herstellung und praktische Umsetzung einer ärztlich festgelegten Therapie.

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Ihre Ansprech­partner
Unser Apothekenteam nimmt sich die Zeit für Ihre Beratung
Zytostatika
Brita Felder
Pharmazie-Ingenieurin
Abteilungsleitung
Brita Felder

Frau Felder verfügt über eine langjährige und ausgewiesene Erfahrung in der Herstellung von Zytostatika sowie parenteralen Schmerztherapien. Mit höchster fachlicher Präzision begleitet sie jeden Schritt der aseptischen Zubereitung. Dabei prüft sie sorgfältig die Plausibilität und korrekte Dosierung der eingesetzten Wirkstoffe und gewährleistet die Einhaltung aller geltenden Qualitätsstandards.

News

Neues aus der Apotheke

Unser Newsticker
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THC/CBD-Gummidrops

THC/CBD-Gummidrops
Eine Darreichungsform, drei Missverständnisse und ein Zeitfaktor, den man kennen sollte.

Medizinisches Cannabis lässt sich auf verschiedenen Wegen anwenden – inhaliert, als ölige Lösung, Spray oder Kapsel. Für einzelne Patienten kann auch eine gummidropähnliche Form infrage kommen: ein Rezepturarzneimittel, das die Apotheke Helle Mitte nach ärztlicher Verordnung für eine namentlich bestimmte Person herstellt.

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GKV-Sparpaket

Nach kontroversen Debatten in Politik und Gesundheitswesen ist die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Der Bundestag verabschiedete das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz am 10. Juli 2026; auch der Bundesrat machte noch am selben Tag den Weg für die Reform frei. Inzwischen ist das Gesetz verkündet, erste Regelungen sind bereits in Kraft.

Das erklärte Ziel: die angespannte Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen stabilisieren und einen weiteren Anstieg der Zusatzbeiträge begrenzen. Dafür greift der Gesetzgeber an mehreren Stellen in das Gesundheitssystem ein. Einige der Änderungen betreffen Versicherte unmittelbar, andere verändern die Rahmenbedingungen für Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser und die pharmazeutische Industrie.

Wir zeigen, was beschlossen wurde und was die neuen Regelungen für Patienten konkret bedeuten können. Weiterlesen GKV-Sparpaket

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Infusionskonzepte

Elektrolyte, Vitamine, Aminosäuren und Spurenelemente spielen eine zentrale Rolle für den Energiehaushalt, die Nervenfunktion, ein starkes Immunsystem sowie für eine optimale Regeneration. Gerade bei hoher körperlicher oder mentaler Belastung oder bestehenden Defiziten kann der Bedarf deutlich erhöht sein. Weiterlesen Infusionskonzepte

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